Tag 11 – Cordoba, Granada, Hauptsache Italien


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45 km 1150 hm

In unserem rumpelig, lauten Hotel aufgewacht. Wie angekündigt, ist es grau und regnet, teilweise heftig. Wir hängen noch ein bisschen rum, frühstücken, aber Quesada ist und bleibt eine wenig begeisternde Stadt mit zuviel Verkehr – keine Ahnung, wo der herkommt. Da ist doch nix. Sobald es fürs erste aufhört zu regnen, radeln wir los. An der Kreuzung Jodar – Larva muss ich mich endgültig entscheiden: stick to the plan und relativ flach nach Cordoba oder gen Granada und somit einen Haufen Bergetappen. Natürlich wähl ich die Höhenmeter (- was hat mich da nur geritten?!). Und dann haben wir den Rest des Tages Megaglück, zum einen erwischen wir lauter leere Landstraßen durch sehr schöne Landschaften, zum anderen begleitet uns fast ganztägig ein blaues Stück Himmel, während es drumrum teils gründlich schüttet. So fahren wir bald im Tshirt wohlgemut ziemlich viel und manchmal steil bergauf. In Larva gibts Eis mit Schnack aufm Dorfplatz. Dann folgt das, wovor der nette Herr am Dorfplatz warnte: Steil bergauf, viel bergab und dann richtig lang und viel bergauf bis Cabra de Santo Cristo. Aber: es wurde geschafft, das einzige Hotel am Platz gefunden und auf unseren Anruf hin kam der Inhaber auch ne halbe Stunde später vom Feld, um uns aufzuschließen. Das Dorf scheint nett zu sein – na denn. Viel Spaß uns und morgen gehts mal wieder bergauf nach Granada.

4 Antworten auf „Tag 11 – Cordoba, Granada, Hauptsache Italien“

  1. Ziemlich wilder Kurs 😉 da seid ihr ja auch schon sehr dicht am Parque national de cazorla vorbeigekommen. Das Stück von quesada Richtung Westen bin ich auch schon gefahren. Ein großer dauerolivenhain. Sieht alles toll aus und ich verfolge gespannt wie es weitergeht. Zusammen mit der Straße scheint es ja endlich auch wetter mäßig bergauf zu gehen.

    1. der Kurs hat sich ein bissl verzickzackt, erstmal gings drum, Matschpisten zu vermeiden, dann Verkehr. Und es gibt auch viele Canyons. Vorgestern hats auch noch keinen Sinn ergeben, evtl. schon nach Granada abzubiegen, aber heute ergab sich plötzlich die Option. Lustigerweise ging die „leichtere“ hier erstmal steil hoch und die Bergetappe bergab.

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