Tag 26 – Zwischen dem Regen

Nachts regnets, morgens regnets. Gründlich. Was ist eigentlich los mit diesem ach so heißen Andalusien? Ich schlaf also aus, schließlich hab ich heute nicht viel vor. Schuhe an, Rucksack auf, am Strandrand entlang, fast ein bisschen Weg, dann bleibt die Wahl zwischen Straße oder Strand. Ich nehm wen möglich den Strand. Ein zähes Stück rund um Atlanterra. Aber hier stehen ein paar Hüttchen (leer) – mein liebes Lieschen…. die zweite Atlantarrabucht auch durchschritten geht’s hoch zum Leuchtturm. Kurz, aber steil. Oben treffe ich die ersten Menschen des Tages – in 50 m Entfernung. Dann geht’s über einen entzückende Nudisten-Strand (keiner da) gen militärisches Sperrgebiet, wo die Wegführung – wie immer – etwas zu wünschen übrig lässt. Ich entscheide mich (warum auch immer) gegen die Umrundung der Halbinsel und irre erst mal ca. ne Stunde durch diverse Dickichte, Trampelpfade oder annäherendes, Flußläufe, Ziegenpfade. Alles ausser klar, Gps weißt ein grobe Richtung. Aber dann kommt auch hier ein schöner großer breiter Weg und das war’s auch schon an Abenteuer. Kurz bergauf, dann bergab, da ist diese große Düne (’n Haufen Sand halt), die römische Ausgrabung und ich such mir lieber schnell eine Unterkunft (schwierig genug, da alles zu), denn der nächste Regen droht schon – und kommt. Holla, wird das schnell nass. In Bolonia bin ich übrigens. Klitzeklein, eine kleine Ansammlung Häuser und ein bisschen Infrastuktur. Einen Bankautomaten haben sie schon mal nicht. Ach, und ich glaube, ich kann Afrika schon sehen…

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